Im Rahmen der Hamburg Sustainability Conference and Week und auf Einladung des Diakonischen Werk Hamburg ging es um die Fluchtursache Klimakrise. Es wird wenig darüber gesprochen und dennoch ist es vielen abstrakt bekannt, wie viele ihre Heimat verlassen müssen, weil eine kapitalistische Produktionsweise, in der der Mensch wenig zählt, Lebensgrundlagen zerstört, Orte unter dem Meeresspiegel verschwinden, Menschen der Dürre oder Fluten versuchen zu entkommen. Es ist bekannt, was notwendig wäre.
Klimakatastrophe begrenzen u.a. durch Ausstieg aus fossiler Energie, legale Fluchtwege, Asylrecht erweitern und humanitäre Hilfe aufstocken. Getan wird von Regierungen auf allen Ebenen das Gegenteil. Doch Abschottung ist nicht nur unmenschlich, es wird auch den Herrschenden keine Sicherheit geben. Denn die Wut wächst. Und wenn sie’s nicht im System ändern können, muss man eben das System ändern. Mensch und Umwelt vor Profite. System Change Not climate Change.
Eine spannende Diskussion, bei der es naturgemäß viel um die Frage von Hoffnung geht. Die Hoffnung kann man nicht töten und sie lässt Menschen Wüsten und Meere überqueren. Wir überlassen diesen Planeten nicht ein paar Millionären und Konzernen. Und wir werden mehr. Freue mich daher auch, wie man in allen Städten Genoss:innen trifft, wie gestern von der BAG Klimagerechtigkeit.
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