Die ersten #Nebenkostenabrechnungen für das letzte Jahr trudeln langsam ein. Laut einer Berechnung von Ista sind die Kosten für #Fernwärme in 2024 um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Auch #Mieter*innen mit #Gasheizung müssen sieben Prozent mehr zahlen als noch 2023 – und das obwohl die Preise für Gas erst letztes Jahr um 39 Prozent (!) gestiegen waren.
Die Kosten für #Strom und #Gas sind in den letzten Jahren noch stärker gestiegen als die anderen #Preise, da ziehen #Lohn und #Rente nicht mit. Die Folge davon: 1,8 Millionen #Menschen haben letzten #Winter so wenig geheizt, dass sie gefroren haben, weitere 13 Millionen Menschen unter ihrer #Wohlfühltemperatur. Tun wir nicht so als wäre das #alternativlos. Die #Energiekonzerne haben in den letzten Jahren die #Energiekrise genutzt, um die Preise zu erhöhen – sie haben #Milliarden an #Übergewinnen eingestrichen. Weder die letzte noch die neue #Regierung handelt.
Die Linke fordert:
👉Sozial gestaffelte Energiepreise: Wir wollen für den
durchschnittlichen #Verbrauch von Strom- und Heizenergie
preisgünstige #Sockeltarife schaffen. Wer mehr verbraucht, zahlt mehr. Das ist sozial gerecht und regt trotzdem zum Energiesparen an.
👉Zur #Finanzierung fordern wir einen Energie-Soli für Reiche. Menschen mit sehr hohen #Einkommen profitieren von preisgünstigen Sockeltarifen – brauchen aber die #Entlastung nicht.
Viele #Vermieter nutzen die #Nebenkostenabrechnung, um die Mieter*innen zusätzlich abzuzocken und rechnen die #Heizkosten falsch ab. Wenn es keinen zentralen #Wärmemengenzähler gibt, dann haben Mieter*innen gegenüber dem Vermieter pauschal ein Kürzungsrecht der Heiz- und Warmwasserkosten um 15 Prozent.