Berlin ist Nebenkostenweltmeister

Berlin ist Nebenkosten-Weltmeister. Ein bitterer „Sieg“.

Rund 351 Euro monatlich veranschlagt die neue Studie der Deutschen Bank für Strom, Heizung, Kühlung, Wasser und Müll in einer 85-m²-Wohnung. Mehr als in London, Oslo oder New York.

Für Berliner Mieter*innen bedeutet das: Zur ohnehin viel zu hohen Kaltmiete kommen immer höhere Kosten für Energie und Wärme. Besonders ausgeliefert sind Menschen in der Fernwärme und im Wärmecontracting. Sie können den Anbieter nicht wechseln, Preise kaum nachvollziehen und bekommen am Ende trotzdem die Rechnung präsentiert.

Damit muss Schluss sein. Wir brauchen einen verbindlichen Wärmepreisdeckel, eine wirksame Preisaufsicht und transparente Abrechnungen. Energetische Sanierungen dürfen nicht länger dazu führen, dass Mieter*innen am Ende noch mehr bezahlen.

Wohnen, Heizen und Strom sind Grundbedürfnisse – keine Gelddruckmaschinen für Konzerne.
Die Abzocke muss beendet werden. Kommt mit uns auf die Strasse zu den bundesweiten Sozialprotesten am 26.9.