Koalitionseinigung beim Heizungsgesetz: Worst-Case-Szenario eingetreten

„Die veröffentlichten Eckpunkte sind ein Desaster. Bei der sogenannten Grüngasquote handelt es sich um reines Greenwashing. Mit der Reform sollen letztlich nicht nur die fossile Cash-Cow Gasheizung, sondern auch die Gasnetze und alle dazugehörigen Geschäftsmodelle gerettet werden. Die Koalition gibt mit der Einigung die Klimaziele im Gebäudesektor auf, zugleich vollzieht sie einen Kniefall vor der Gaslobby“

Pressemitteilung vom 24.2.2026

Gebäudeenergiegesetz retten: Für eine bezahlbare und klimaverträgliche Wärmewende

„Die Abschaffung von Paragraf 71 des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und die Aufweichung der erneuerbaren Wärmevorgaben bedeutet nichts anderes als das Unterlaufen von echtem Klimaschutz und sozial gerechter Wärmepolitik. Wer wie CDU/CSU bewusst den fossilen Status quo verteidigt, legt ein gefährliches Fundament für steigende Kosten und soziale Härte für Millionen von Menschen.

Pressemitteilung vom 10.12.2025

COP30 in Brasilien: Für echte Klimagerechtigkeit – gegen Greenwashing

[…] Violetta Bock, Sprecherin für Klimagerechtigkeit der Fraktion Die Linke im Bundestag, ergänzt: „Wenn wir über die Weltklimakonferenz in Brasilien sprechen, dürfen wir nicht länger aus der Perspektive der Privilegierten handeln. Der Handel mit CO₂-Zertifikaten und die neue Welle der Rohstoffausbeutung im Namen einer ‚grünen‘ Transformation sind nicht die Lösung – sie sind Teil des Problems

Pressemitteilung vom 4.11.2025

Ausschluss von Öl- und Gasbohrungen in Naturschutzgebieten

Lorenz Gösta Beutin: „Die Bundesregierung verkauft Gasbohrungen als Meeresschutz. Der Referentenentwurf ermöglicht weiterhin die Gasförderung aus ‚Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses‘ wie ganz konkret in der Nordsee vor Borkum. Kurz nachdem die Landesbehörde die Genehmigung an den niederländischen Konzern One-Dyas erteilt hat, im Naturschutzgebiet Wattenmeer nach Gas zu bohren, soll jetzt ein Gesetzentwurf als Beruhigungspille wirken, um Meeresschutz zu suggerieren. Das Gesetz lässt sich aber so interpretieren, dass Gasbohrungen weiterhin zulässig sind. Dieses Manöver ist so durchschaubar wie klimapolitisch untragbar.“

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