Heute Podiumsdiskussion beim Paritätischen. Die Kürzungen treiben bereits heute viele rum, sich von Projektmittel zu Projektmittel zu hangeln steht dem entgegen, worum es in der sozialen Arbeit oft geht: Vertrauen aufzubauen, zu unterstützen, bestärken sich Beratung und Hilfe zu holen, wenn man sie braucht. Außerdem ging es darum, wie Kinder und Jugendliche vor sexualisierten Übergriffen und Gewalt geschützt werden. In Kassel gibt es viele Träger als Anlaufstellen, aber die Regelfinanzierung fehlt viel zu oft und im kommunalen Haushalt sind bisher keine Mittel für die präventive Arbeit eingestellt. Das muss sich ändern!
Ein guter Austausch auch darüber, welche Prioritäten gesetzt werden in einer Zeit, in der Land und Bund kürzen und die extreme Rechte weiter wächst. Gerade am 19. Februar deutlicher denn je, der uns mahnt, dass nach wie vor Konsequenzen fehlen. Ich selbst konnte daher leider nicht zur parallelen Kundgebung zu Hanau, doch auch bei der Diskussion ging es darum. Es ist höchst bedenklich,wie bei Podiumsdiskussionen rechtsextrem und linksextrem von Konservativen in einen Topf geworfen werden, wie gestern bei der Diskussion in der Elisabeth-Knipping-Schule.
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