Stadtverordnetenversammlung

Stadtverordnetenversammlung, das Kommunalparlament Kassels. Vor Beginn Dutzende Leute aus meiner Nachbarschaft. Sie rufen wir sind hier. Denn sie wollen gehört werden, wenn die Stadt mit dem Investor plant was auf dem Henschelareale passiert – Heimat von Skatehalle, Netzwerk Hammerschmiede, Technik- und Henschelmuseum, benachbart zu Hospiz und den Wohnsiedlungen.

Erst würde ein Autoarmes Quartier angekündigt, auf dem die Bedürfnisse des Stadtteils inklusive Wohnen verwirklicht werden sollen. Doch die jetzigen Pläne sehen vor allem eins vor: einen „Mobility Hub“ und Zufahrtsstraßen für LKW Verkehr, auf der ohnehin hoch belastetes Wolfhager Straße. Denn direkt angrenzend produziert KNDS die Panzer, die weltweit in Kriegen zum Einsatz kommen. Und die Vermutung liegt nahe, dass das Parkhaus vor allem ist, um die Rüstungsindustrie noch mehr zu erweitern. Das wird zu Recht von Nutzer*innen, die noch keine Garantiert für ihren Verbleib haben, und Nachbarschaft kritisch gesehen. Statt der Tram, die vielfach gewünscht war, sind jetzt LKWs und noch mehr motorisierter Individualverkehr angekündigt . Anwohner*innen müssen beteiligt werden, was im Stadtteil entwickelt wird.
Ansonsten wurde gegen unsere Stimmen in der Stavo der Weg frei gemacht für den Bau von ziemlich sicher hochpreisigen Mikroappartments (auch auf die Sozialwohnungsquote wird verzichtet) und gleich geht es um die Versiegelung auf der grünen Wiese durch u.a. Einfamilienhäuser. In beiden Fällen sind die Ortsbeiräte gegen die Pläne, aber die Stadt zieht durch am Bedarf vorbei zu planen, und im Interesse von Investoren.
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