Weltbiodiversitätskonferenz

103. Sitzung vom 16.10.2026

Herr Präsident! Verehrte Zuhörende! Herr Minister Schneider, Sie klingen eigentlich ganz zufrieden, so als würden die Dinge in die richtige Bahn kommen. Sie beschreiben selber, wie groß die Herausforderung ist. Wenn man sich die Zwischenbilanz ansieht, die die verschiedensten Umweltverbände international gezogen haben zu dem Abkommen, das damals getroffen wurde, mit Blick darauf, was man 2030 international erreichen würde, dann heißt es vor allem: Die Maßnahmen sind unzureichend, sie werden zu langsam umgesetzt, und sie werden, wenn wir so weitermachen wie bisher, die Biodiversität nicht schützen. Die Biodiversität ist gefährdet.

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Biodiversität

Von 9.-30. Oktober findet in Jerewand die Cop17 zur Biodiversität in Jerewan statt. Dort soll Halbzeitbilanz gezogen werden. Doch schon längst ist klar, die Ziele bis 2030 werden nicht erreicht, wenn wir so weiter machen. 30 Prozent der Land- und Meeresflächen wirksam zu schützen und zu vernetzen, die Halbierung der Risiken durch Pestizide sowie Identifikation und Abbau biodiversitätsschädigender Subventionen – das wäre notwendig.
Doch einen Preis drauf zu kleben und Investmentfonds zu schaffen, damit Milliarden, die durch Zerstörung, Ausbeutung und Neokolonialismus verdient wurden, mit Rendite anlegen zu können, ist der falsche Weg. Polluters have to pay!

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