US-Intervention in Venezuela

Die US-Intervention in Venezuela ist ein Bruch des Selbstbestimmungsrechts und ein weiterer Präzedenzfall imperialistischer Neuordnung.
Jede Kritik an Maduro ändert daran nichts: Venezuelas Zukunft ist Sache des Volkes – nicht einer Großmacht, die sich als Richter, Polizei, Verwalter und Henker zugleich aufspielt.


Imperialistische Interventionen – ob in Venezuela, Iran oder Afghanistan – sind Gift für Volksbewegung und sozialistische Perspektive. Demokratie entsteht nur, wo solche Einflussnahmen zurückgedrängt werden.
Wer das Vorgehen mit „Drogenbekämpfung“ oder „Demokratie“ tarnt, verschleiert die materielle Realität: Kontrolle über Öl, Migration und regionale Hegemonie.
Der Kampf um Venezuela ist Teil der eskalierenden Konkurrenz zwischen Trumps USA und China. Der amerikanische Kontinent wird als strategische Zone neu abgesteckt; die Rivalität wird zunehmend militärisch ausgetragen, in Westasien wie Südamerika. Weil USA und EU von China ökonomisch zunehmend ausgestochen werden, wollen sie „von China lernen“ – und meinen eine autoritäre Wende.
Gelingt es den USA, Venezuelas Kooperation mit China zu kappen, erhöht das den Druck und das Leid in Westasien: Venezuela war für China eine Option, Rohölzugriff abzusichern – jenseits der US-dominierten Konfliktregion.
Bürgerliche Analysten blenden das aus, fürchten sich vor dem Zusammenbruch “des Westens” und hoffen durch geheucheltes Verständnis für Trumps Machtgehabe, selbst nicht zum Ziel zu werden.
Die UN ist dabei nur noch Bühne für politisches Kabarett: kein anerkannte Instanz, sondern ein aus der Zeit gefallenes Instrument der herrschenden Ordnung. Viel Spass Frau Baerbock.
Wer in Deutschland auf „Europa“ als Schutz- und Werteordnung setzt, flüchtet in einen Block, der selbst imperial agiert und sich ökonomisch wie militärisch neu erfinden will. Trump will den „Widerstand gegen die EU“ stärken und eint darin die autoritäre Rechte.
Gegen die US-Intervention, gegen den Ausbau der EU zum autoritären globalen Player, gegen jede Lagerlogik – für Selbstbestimmung und internationale Solidarität von unten.
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