Antrag für ein Recht auf Heizen

Auch heute ging es ums heizen. Über 5 Millionen können sich schon heute das Heizen kaum leisten. Mit unserem Antrag für ein Recht auf Heizen geben wir Antworten, wie Mieter:innen geschützt, Klimaziele erreicht und Eigentümer zielgenau unterstützt werden können.

Über die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland lebt zur Miete und man hat bei der Debatte um das Gebäudeenergiegesetz manchmal das Gefühl, dass bestimmte Personen der CDU nicht mal wissen, was zur Miete leben heißt. Was es heißt , wenn man nicht die Heizungsart wählen kann, wenn der Preis für Sanierungen umgelegt wird, wenn die CO2 – Kosten noch dazu kommen und Gas und Öl noch teurer werden durch eine Grüngasquote, die den Preis noch weiter nach oben treibt und in der Umsetzung höchst fraglich ist.
Wenn wir die Wärmewende als gesellschaftliche Daseinsvorsorge und nicht als Geschäftsfeld der Gaslobby umsetzen würden, könnten alle warm wohnen, heute und auch in Zukunft.

Und weil uns in der Debatte ja mal wieder vorgeworfen wurde, wir würden die kleinen Vermieter und Eigenheimbesitzer nicht bedenken. Genau für die brauchen wir sozial gestaffelte Förderungen und Wärmelotsen, die organisatorisch unterstützen, statt sie allein zu lassen und zu überfordern. Wir können nicht zulassen, dass das Geld von den Mieter*innen geholt wird, wenn es ein gesellschaftliches Interesse ist, dass Häuser saniert werden.

Die Koalition hat diese Woche gezeigt, wo sie steht. Doch anders als vor zwei Jahren, haben wir in vielen Orten jetzt Aktiven, die sich als und mit Mieter*innen organisieren. Mietermacht aufbauen statt Planet verheizen.
#geg #gmg #heizungsgesetz #Wärmewende