Klartext im Bundestag

Wahlfreiheit… Noch ein Teil aus unserer Anhörung, bei der Ruth als Mieterin bei Vonovia im Bundestag erzählt hat, wie das für sie mit der Wahlfreiheit beim Heizen ist. Ich bin froh, dass Ruth bei uns in der Anhörung diese Perspektive eingebracht hat. Sie hat sich mit ihrem Nachbarn:innen organisiert. Und der Druck, den sie aufgebaut haben, um die Vergesellschaftung der großen Wohnungskonzerne auf die Agenda zu setzen wirkt. Denn Wohnraum muss zum Wohnen da sein. Und mit DWEnteigmen sind wir so stark geworden, dass inzwischen selbst März und Klingbeil Angst haben und sie Ländern die Möglichkeit nehmen wollen, große Wohnungskonzerne in die öffentliche Hand zurück zu holen. So einfach werden sie damit nicht durchkommen.

Als Mieter*innen sind wir über 40 Millionen in Deutschland. Und das Gasheizungsgesetz der Koalition ist nicht für uns gemacht. Es ist auch nicht für die gemacht, die sich von ihrem Ersparten ein Häuschen kaufen konnten und jetzt nicht wissen, wie sie Sanierungskisten stemmen sollen. Oder die vielleicht sogar ein, zwei Wohnungen vermieten und einfach Unterstüzung brauchen könnten bei der Umstellung. Es ist auch nicht für die Kommunen, die Genossenschaften oder die sozialen Einrichtungen gemacht, die längst auf erneuerbare umstellen Energie wollen, aber dafür einfach Verlässlichkeit brauchen, dass sie auf all den Investitionen nicht alleine sitzen.
Es ist für die Gaslobby. Klingt platt, ist aber so.
Und das ist gefährlich, weil damit weiter auf fossile Abhängigkeiten und damit den Kampf um Einflusszonen und Ressourcen gesetzt wird und dabei eben nicht die Wohnung sondern der Planet weiter aufgeheizt wird.
#heizungsgesetz #Wärmewende #vonovia #kosten