Solidarisch im Tarifkampf!

Wir waren heute gemeinsam in Kassel auf der Straße.
Organisiert im DGB, getragen von vielen Gewerkschaften sendeten u.a. @ver.di_nordhessen , @gewhessen @ig.bau , @gdp.hessen , die Orchestergewerkschaft unisono, ein breites, gemeinsames Signal.

Die Belastung im Job steigt, genauso wie die Lebenshaltungskosten und gleichzeitig soll an Wissenschaft, Kultur und im öffentlichen Dienst gespart werden.
Die Forderungen sind klar:
7 % mehr Lohn, mindestens 300 Euro.
200 Euro mehr für Auszubildende und ihre unbefristete Übernahme.
Tarifverträge auch endlich für studentisch Beschäftigte.

Gerade bei steigenden Preisen und Mieten geht es nicht um Luxus, sondern um Existenzsicherung.
Während Vermögen wachsen und Konzerne Gewinne machen, wird weiterhin behauptet es sei kein Geld da für die, die täglich den Laden am Laufen halten.

Ein Beispiel vom Staatstheater Kassel zeigt:

Wenn Abläufe kurzfristig enger werden, Personal fehlt und Anforderungen steigen, wird trotzdem erwartet, dass alles reibungslos funktioniert. Das wird durch zusätzliche Arbeit und Improvisation kompensiert.
Das Ergebnis wirkt stabil, die Mehrbelastung bleibt dem Publikum verborgen, solange bis nichts mehr geht.

Es darf aber nicht sein, dass Beschäftigte die Krise ausbaden, während Reichtum weiter wächst. Gute Arbeit muss auch gut bezahlt werden, das ist keine Forderung, das ist eine Selbstverständlichkeit.

Wir stehen an der Seite der Streikenden, ohne Wenn und Aber.
Denn klar ist: Am Verhandlungstisch bewegt sich nur etwas, wenn der Druck von der Straße kommt.

#solidarität #TVH2026 #Streik #Kassel #DieLinke